Kinderpsychologisches Zentrum

für Legasthenie, ADHS und Familienberatung

Ein Fallbeispiel

Daniel war immer ein fröhliches und unkompliziertes Kind. Er kam im Kindergarten mit den Kinder und seiner „Tante“ sehr gut zurecht. Auch die Beziehung zu seinen Geschwistern war problemlos, kurzum er war ein Sonnenschein.

Dann kam er in die Schule.

Zuerst ging Daniel noch sehr gerne und versuchte neue Freunde zu finden. Doch dann veränderte sich Daniels Verhalten. Er fing an zu „kasperln“, blieb nicht auf seinem Platz sitzen, konnte sich nicht mehr erinnern, was er als Hausaufgabe hatte und wurde immer aggressiver. Zuerst nur in der Schule, dann auch zu seinen Geschwistern. Daniels Eltern waren völlig ratlos.

Diese oder ähnliche Geschichten kommen sehr häufig vor. Kinder sind dynamische kleine Wesen, mit hochsensiblen Antennen. Wenn sie etwas traurig macht, kränkt, ärgert oder sie ängstigt, geben sie diese Energie sofort nach außen ab. Sie signalisieren der Umwelt damit: „Etwas stimmt nicht – bitte hilf mir!“ Es ist nicht immer leicht die „Störquelle“ herauszufinden, da sie den Kindern oft auch gar nicht bewusst ist.